Fleischlose Woche.

Fleischlose Woche.

Heute mal wieder einen Post aus unserer FritzGlock- Küche.  Inspiriert vom letzten Urlaub gab es heute Käseknödel mit brauner Butter und Krautsalat. Zugegeben, hatte heute etwas länger gedauert, die Zubereitung. Macht aber nix! Hat sich gelohnt. 🙂 Und wie immer drücke ich beim kochen zwischendurch mal fix auf den Auslöser meines Handys. Um den Kochvorgang zu dokumentieren. Wenn ich dann später hier durchscrolle, bei den Rezepten, ist dies für mich wie ein Kochbuch, was ich wieder mal auf den Tisch bringen könnte.
Wer hat mit gegessen? Sven, Fritz und Uwe unseren Sohn Max, der gerade aus der Berufsschule kam, hat heute auch mal etwas abbekommen. Und ich natürlich auch. Und Antje. Und Rita. Nun sind sie alle. Die Knödel.
Ja, meine Mutti Monika hatte sich auch immer mal was Neues ausgedacht und uns überrascht. Nun mache ich das für meine Family und jeden der dazu kommt und was abbekommt, wenn`s zu viel war. Und freue‘ mich drüber, wenn’s geschmeckt hat.

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Wurzeln

Wurzeln

Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und nach links blicke, dann sehe ich ihn an seinem Computer sitzen. Im Büro am Ende des Flures, auf der anderen Seite. Zwei große Bildschirme vor sich. Fritz. Unser ältester Sohn. 28 Jahre. Hochkonzentriert an einer Zeichnung arbeitend, die Kopfhörer auf, aus dem leise seine Lieblingsmusik dringt. Auf seinem Schreibtisch stehen Stifte, mit denen er seine Entwürfe, welche er manchmal mit Hand skizziert, koloriert. Zeigen darf ich sie nicht. Schade! Da kommt er ganz nach seinem Vater. Der Chef bleibt auch lieber im Hintergrund.
Fritz hat 2005 in unserer Tischlerei seine Ausbildung begonnen, zehn Jahre später war er für ein halbes Jahr unterwegs, um im hessischen Bad Wildungen seinen Tischlermeister zu machen. Als Meisterstück entwarf und baute er eine E- Gitarre mit einem Aufbewahrungsmöbel, welche er auch manchmal spielt.
Nun stärkt er uns, Sven und mir – hier in unserem Familienbetrieb in 5. Generation den Rücken. Ein schönes Gefühl! Wir schätzen dies sehr, versuchen diese Tatsache gut zu behüten und zu pflegen, denn dies ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit.
Eines seiner aktuellen Projekte ist der Dachgeschossausbau in der Gaudystraße in Berlin. Mehrere Wohnungen entstehen mit Blick über Berlin. Dieser Auftrag besteht fast ausschließlich aus Schiebetüren. Da es mehrere Wohnungen sind, ein größerer Auftrag. Detailversessen. Die Tür im Bild ist 7 Meter lang. Einen Ordner voller Zeichnungen von Fritz begleitet den Bau der Elemente in der Werkstatt. Steffen, Ronny und Silvio arbeiten gerade daran, eine Herausforderung mal wieder.

„Wie Zweige auf einem Baum wachsen wir alle in verschiedene Richtungen, unsere Wurzeln halten uns jedoch zusammen.“
Ich wünsche mir für unseren Baum, das dies immer so bleiben möge. Das er weiter wachsen und gedeihen kann, unser Baum, wie das Bäume so tun, langsam und kontinuierlich. Und das wir uns immer unserer Wurzeln besinnen werden und dankbar dafür sind. Und das unsere Zweige zusammenhalten, damit wir den Stürmen des Lebens, welche plötzlich hereinbrechen können, trotzen können, so das sie unserem Baum nichts anhaben mögen. Und das er gesund bleiben soll, unser Baum, ja das wünsch`ich mir!
Und euch wünsche ich einen wunderschönen Tag!  

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50 Jahre

50 Jahre

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1966 hatte mein Vater, Fritz Glock, die Tischlerei seines Vaters, also meines Großvaters Friedrich Glock übernommen. Zur gleichen Zeit kündigte meine Mutter damals ihren Job als Verkäuferin, um fortan meinem Vater in der Werkstatt zu helfen. Seit diesem Zeitpunkt hat sie neben ihrer Arbeit jeden Mittag gekocht. Ja, jeden Mittag. 50 Jahre. Außer im Urlaub. Naja, beim campen an der Ostsee auch! 🙂 Bis letztes Jahr im Mai kamen wir auf diesen Genuss! Da trat sie mit ihrer Bitte an mich heran, das ich dies doch ab nun fortführen möge. Für meinen Sven, Fritz und mich selbst mittags zu kochen. Zuerst dachte ich, geht nicht. Aber wie das so ist mit der Sache die man gern macht? Ich mach`s. Und nicht weil ich muss, sondern weil ich es tatsächlich gern mache. Das kochen. Schon immer eigentlich. Und schließlich habe ich mich an ein Essen, welches bei uns Punkt 12 Uhr mittags auf den Tisch kommt, von Hand gemacht, gewöhnt. Ich kenne es auch nicht anders. 🙂 Und nun stehe ich an ihrer Stelle und koche für meine Familie. Also, hier kommt der Wochenrückblick aus unserer Küche.

Montags gab es Senfsoße mit Ei. Ich hatte jedoch viel zu viele Kartoffeln gekocht, so das etliche übrig waren und erst einmal in den Kühlschrank wanderten. Dienstags war der Plan Pilzpfanne mit Reis zu machen. Während der Reis so vor sich hin köchelte fielen mir die Kartoffeln wieder ein, die ja auch noch “ weg mussten“. Also wanderten sie statt des Reis zu den Pilzen in die Pfanne. Mit Sahne, Zitrone, Petersilie und Parmesan eine runde Mischung. Der Reis war erst einmal übrig. Mittwoch hat Mandy für uns alle gekocht, sie hatte ja geheiratet. Und gab deswegen einen aus, hurra! Klopse mit Feta, Rostbrätelpfanne, Kartoffelsalat und Spieße standen auf dem Plan. Das war aber so viel, das wir alle gleich am Donnerstag nochmals davon satt werden konnten. Tauschgeschäft. Gurkensalat und Kartoffelbrei steuerte ich bei, dafür ergatterten wir noch ein bisschen Fleisch. Heute wanderte der Kürbis, der kürzlich bei unserem gemeinsamen Frühstück als Tischdeko herhalten musste in den Topf, zusammen mit Äpfeln, Zwiebeln, Kartoffeln, Chili, Curry und Limette. 🙂 Woche um. Schönes Wochenende!

Tausend Dinge

Tausend Dinge

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Täglich treffen wir viele Entscheidungen, einfach so zwischendurch. Manchmal sind sie klitzeklein und manchmal etwas größer. Die Entscheidungen, die einem abverlangt werden. Manchmal trifft man sie aus dem Bauch heraus und ein anderes mal überlegt man zu viel. Das geht doch früh schon los! Mit ganz wichtigen Entscheidungen. Was ziehe ich an? 
Ja, das ist im Privatem nicht anders als in einer Firma. Welche Farbe kommt an welche Wand? Welche Motive kommen auf die neuen Bilder? Neues Logo ja oder nein. Und wenn ja, welches? Eher in der helleren oder doch lieber in der dunkleren Variante? Wer fährt auf welche Baustelle? Wie beschriften wir die Auto? Was wird mit unserem neuen Firmenschild? Und da sind wir schon beim Thema. Neues Signet, neues Schild. Hier seht ihr das Ergebnis. Einfach entschieden. Einfach? Wohl eher nicht! Ja, die neueste Entscheidung ist 2,50 Meter hoch und 1,30 cm breit. Tausend Fragen, wegen einem Schild! Was soll drauf stehen? Was machen wir mit dem blauen Ständer? Der passt nun farblich auch nicht mehr dazu? Streichen! Hell oder dunkel? Anthrazit, broncefarben oder hell…Nerv!
Das Schild breiter oder schmaler? Schrift für quer oder für hoch?
Die Streben weg lassen oder dürfen sie bleiben? Ja, nerv! Fest stand, der Ständer bleibt, nur das Schild soll neu werden. Alles eine Frage der Kosten. So wie es jetzt ist, so ist es nun. Fertig, aus! Minimalprinzip! Wusstet ihr eigentlich, das, je mehr Leute ihr um Rat fragt, ihr völlig unterschiedliche Meinungen bekommt? Ein Phänomen! Wir haben es dennoch hinbekommen. Unser neues Schild steht nun endlich da. Nun sind wir an unserem Firmensitz nicht mehr in Inkognito. Also, macht euch nicht zu viele Gedanken darüber, warum das Schild jetzt so ist und nicht anders. Dieser Part gehört bereits uns! 

Morgenstimmung

Morgenstimmung

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Wenn ich morgens zur Arbeit fahre habe ich einige Möglichkeiten welchen Weg ich nehme. Heute bin ich Landstraße gefahren, wollte nicht über die Autobahn düsen, es nimmt sich von der Zeit auch nicht viel. Heute morgen war ein wahrhaft traumhafter Morgen, ein Bilderbuch- Herbstmorgen. Sonne, Nebel, blauer Himmel, Morgentau. Ich wünsche euch einen schönen Tag!