Wochenrückblick

Wochenrückblick

Bin ich froh, das am Montag Rita wieder da ist! Für Ordnung sorgt. In unserer Küche und überhaupt.Mir hinterher räumt… 😉 Uns den Abwasch nach dem Essen macht oder zumindest mein abgewaschene Geschirr wegräumt. Kochen reicht vollkommen! Obwohl ich das echt gern mache. Aber Mandy ist auch gerade nicht da und so teile ich mir mit Antje die Telefonzentrale. Wenn ich mir vorstelle, das ich bis 2012 selbst die „Telefonzentrale“ war, unvorstellbar. Es ist schon gut wenn man abgeben kann! Wenn beim Kochen zwischendurch das Telefon klingelt gebe ich mir alle Mühe, das keiner am anderen Ende merkt, was ich da gerade so treibe. 😉 Dunstabzugshaube aus, Tiegel vom Herd! „FritzGlock GmbH, Katrin Höfer, Guten Tag. “ Was diese Woche so alles auf den Tisch kam, das seht ihr hier. Der Topf mit der Nudelsuppe war heute jedoch etwas übertrieben, macht nix, da hatten andere hier bei uns noch etwas davon. Schönes Wochenende! 🙂

 

 

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Von Wickelklößen, verpatzen Überraschungen und Dingen, die oftmals nicht so sind wie sie scheinen.

Von Wickelklößen, verpatzen Überraschungen und Dingen, die oftmals nicht so sind wie sie scheinen.

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„Nächsten Donnerstag bekommen wir in der Firma Besuch, Herr… wollte uns zum essen einladen, was meinst du?“ so Sven letzte Woche zu mir. Und ich fand, da ich mittags sowieso für uns in der Firma koche, lade ich unseren Gast gleich mit dazu ein. Er wird sich sicherlich freuen und mir macht es Spaß, wenn ich jemanden überraschen kann. Auf meine Frage, was ich denn so kochen könnte meinte Sven „Ach, mach doch mal Saure Eier mit Wickelklößen, das hatten wir doch lange nicht und es ist etwas Besonderes. Aber es macht doch viel Arbeit. Oder?“ Ich wollte schon protestieren! Aber dieses Gericht bedeutet mir sehr viel, ich esse es wahnsinnig gern und es ist ein altes Familienrezept. Meine Oma Elli hat es manchmal gekocht, zu besonderen Anlässen. Und hat es meiner Mutter beigebracht. Ich habe es bis jetzt nur einmal zubereitet, letztes Jahr im Sommer. An einem Wochenende. Als Test, ob ich das kann. Wenn nicht, hätte ich meine Mutter noch fragen können. Nun eben nicht mehr. Meine Mutter hatte es hier in Hermsdorf manchmal für uns zubereitet, als etwas Besonderes, wenn Besuch kam. Ja, dieses Gericht ist etwas Besonderes für mich. Es schmeckt nach Kindheit. Das Rezept dazu steht in meinem abgegriffenen blauen Notizbuch mit losen Blättern, dort habe ich es vor ungefähr 35 Jahren hinein geschrieben, zusammen mit all den anderen Rezepten, welche im Kochbuch meiner Mutter standen. Ach ja, da steht auch „Partygetränk“. 1 Flasche Rotwein, eine Flasche Korn, eine Flasche Kirschlikör. Alles gut mischen und kalt stellen. Na dann Prost! Oder besser nicht! Ich glaube, das werde ich nicht probieren… 😉

Wie die Zeit vergeht. Also Saure Eier, nun gut, warum nicht? Zu blöd, das die Zeit heute etwas eng wurde. Ich hatte mit Antje noch etwas zu erledigen, mussten mal kurz weg, außer Haus. Eine Überraschung vorbereiten. Trotzdem, ich hatte es mir in den Kopf gesetzt und sollte es dennoch schief gehen, sich die Klöße im Topf auflösen, Mc Donalds ist schräg gegenüber. 😉 Ich könnte im letzten Moment dort etwas holen. Mit unserer Überraschung kamen wir zwar leider zu spät, aber das mit dem Essen hat immerhin geklappt. Zeitlich und überhaupt. „Wenn man weiß, wie es schmecken muss, ist es einfach.“ hat meine Mutter immer zu mir gesagt. Stimmt! Deswegen stehen in diesen Rezepten auch keine Mengenangaben drin. Und weiter „Das merkst du dann schon, ob noch Mehl dran muss oder nicht.“ Kann ich nur bestätigen. Als ich die Klöße in den großen Alutopf gleiten lasse muss ich schmunzeln. Schön ist er nicht mehr aber trennen möchte ich mich nicht von ihm. Warum? Gleich nach der Wende waren wir mit dem Wohnwagen meiner Eltern und unserem kleinen Sohn Fritz auf dem Weg an die Ostsee. Unserem Campingplatz, wo ich schon als Kind mit meinen Eltern Urlaub gemacht hatte. Unser damaliger alter Moskwitsch und der Wohnwagen waren total vollgepackt. Wir waren kaum losgefahren, machten an der erstbesten Raststätte Halt und schon sprach uns ein super netter Verkäufer an. So war das damals. Wir waren leichte Beute. Er hatte Töpfe im Angebot. Nicht, das ich keine gehabt hätte. Aber diese Töpfe funkelten! Und da wir damals noch nicht Nein sagen konnten, waren wir kurze Zeit später Besitzer eines völlig überteuerten Topfsets mit goldenen Henkeln, hurra! So sagte er es jedenfalls und es sah ja auch danach aus. Ein Riesenkarton, welchen wir mit Mühe und Not ins Auto wuchteten war nun unser Eigentum und nahm auf der Rücksitzbank, zwischen unserem kleinen Sohn Fritz, Klamotten und Schuhen Platz und füllte so die letzte Lücke zwischen uns auf unserer Fahrt in den Urlaub. Klasse! Goldene Henkel? Der Lack ist natürlich ab. Oftmals sind Dinge eben nicht so wie sie scheinen. Und es ist eben nicht alles Gold was glänzt.

 

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Senfsoße mit Spiegelei

Senfsoße mit Spiegelei

Darauf, das ich mittags immer koche, habe ich mich eingestellt. Für drei Personen zu kochen, das geht. Dazu brauche ich einfach mein Mittagessen zu sehr! Und da wir vor fast 20 Jahren eine Küche für uns im neuen Firmengebäude eingebaut hatten, klappt das auch ganz gut. Mutti kocht ja nun nicht mehr… Aber dafür eben ich! Zum Glück gibt es unsere Rita, welche mir hinterher das Chaos beseitigt, wenn ich es mal nicht schaffe, während des Kochens alles weg zu räumen. 😉 „Wenn man jeden Tag kocht muss es alles geben!“ hat sie immer gesagt.“ Ja, Recht hatte sie, nicht jeden Tag  Nudeln. Und so greife ich gern auch auf die einfachen Mittagsgerichte zurück, welche ich persönlich sehr gern esse. Spinat mit Ei, Kartoffeln und Quark, Quarkeulchen. Und natürliche Senfsoße mit Ei. Mhhh! Morgen bekommen wir jedenfalls Besuch. Eigentlich wollte er uns zum Essen einladen, aber hier ist es praktischer! Mal sehen, was ich auf den Tisch bringe. Eine Idee habe ich schon. Unverträglichkeiten oder Abneigungen gegen bestimmte Speisen habe ich schon abgefragt. 😉  Rohe Tomaten geht gar nicht. Na mal sehen…

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Erinnerungsstück.

Erinnerungsstück.

Mir fiel kürzlich die große, hellgrüne Glasschale meiner Mutter in die Hände. Sie hatte sie ständig in Gebrauch. Manchmal  benutzte sie diese als Dekoschale.  Weihnachtskugeln und Ostseemitbringel wanderten in deren Inhalt und dann wurde auch mal wieder Essen darin serviert. Kräuterquark oder Salate. Diese Schale ist nun zu meiner Lieblingsschale geworden. Als ich sie heute früh zu Hause so stehen sah dachte ich mir, sie könnte heute mal etwas Farbe vertragen. Und so nahm ich sie mit auf Arbeit. Hier seht ihr, was daraus geworden ist. Eine gemeineisame EISZEIT. 🙂

Schönes Wochenende! 

 

Gurken- Petersilien- Quark mit Pellkartoffeln, Zwiebeln und Tomaten

Gurken- Petersilien- Quark mit Pellkartoffeln, Zwiebeln und Tomaten

Mein Blick schweift vom Bildschirm auf das Telefon rechts neben mir. Es verrät mir, das es schon 11.42 Uhr ist! Mist, Zeit vergessen, es ist tatsächlich gleich Mittag! Naja, mein Gericht, welches ich mir für heute vorgenommen habe, braucht nicht viel Zeit. Zuerst die Pellkartoffeln aufsetzten, vielmehr die Pellkartöffelchen, es ist die kleine Version. 😉 Minikartoffeln, die schaffen das locker bis um zwölf. Und während diese auf voller Stufe im Wasser vor sich hin brodeln raspel ich die Gurke und schneide die Petersielie und verrühre alles mit den übrigen Zutaten und Gewürzen. Nun sind die Zwiebeln dran. Tiegel auf den Herd, Butter rein und die fertigen Kartoffeln zusammen mit den kleinen Tomaten und den Zwiebelringen nochmals etwas schmoren.

12.00 Uhr. Auf die Teller, fertig, los! 🙂

Spaghetti in einer Spinat- Parmesan- Sahnesoße mit Lachs

Spaghetti in einer Spinat- Parmesan- Sahnesoße mit Lachs

Heute mal wieder ein Foto vom Mittagstisch. Was heute auf den Tisch kam ist hier zu sehen. Ging schnell und schmecken tut`s auch. Gestern gab es etwas vom „Schachtelwirt“ für meine Männer, wie Antje immer zu sagen pflegt. 😉 Mc. Donald`s! 🙂 Da blieb die Küche nämlich kalt, denn ich war nicht da! Jaja und die Zeit, ich gebe es zu, die fehlte auch etwas… Und jeder Tag ist nicht wie der andere…