Geteilte Freude ist doppelte Freude!

Geteilte Freude ist doppelte Freude!

„Seine Freude in der Freude des Anderen finden können; das ist das Geheimnis des Glücks.“ Georges Bernanos. Und so freue ich mich immer wieder wie ein kleines Kind, wenn wir uns zum Firmenausflug stets etwas Neues einfallen lassen. Etwas Verrücktes? Ja! 24 Personen. 8 Mahlzeiten. 192 Essen. Eine echte Herausforderung beim Planen und Einkaufen, erst Recht, wenn man erst zwei Tage vorher mit der Planung beginnt. Getreu meinem Leitspruch „Es kommt nicht darauf an, wann du mit etwas beginnst, Hauptsache, du bist auf den Punkt fertig“. Na bitte! Was soll`s, alles steht bereit und das ist die Hauptsache. Gemeinsam klappt`s. Dann hoffe ich mal, das ich nichts vergessen habe! Na, dann kann`s es ja losgehen. Also, wir sind dann mal weg. Verlassen unser „FritzGlock- Schiff“, um woanders anzuheuern. Uns frischen Wind um die Nase wehen zu lassen. Mit hoffentlich jeder Menge Spass im Gepäck, beim gemeinsamen Kochen, Quatschen, Schweigen und MEER. 😉 Wir sind ja schon ein eingeschworenes Team, hier in der Firma und auch sonst. Ein Team, auf das man sich verlassen kann. Man weiß, wo man anzupacken hat. Meistens da, was man gut kann. Das ist toll! Dafür liebe ich meine Arbeit, wegen der Menschen um mich herum, die ehrlich und offen miteinander umgehen. Ich danke Euch! So, nun werde ich noch die allerletzten Besorgungen für die Kombüse machen, gehe von Bord und sage Ahoi! Eure Katrin.

 

 

 

 

Reizüberflutung? Oder lieber im Flow?

Reizüberflutung? Oder lieber im Flow?

Man merkt, das wir im Wonnemonat Mai angekommen sind. Die Natur bahnt sich mit voller Wucht kunterbunt seinen Weg und hier, bei FritzGlock, sieht es ähnlich aus. Anfragen und Aufträge brechen herein. Frühlingserwachen pur! Ich wollte schon eher etwas im Blog schreiben, allerdings wusste ich vor lauter Dingen, welche mir im Kopf herum schwirrten und ich schreiben wollte, nicht, was ich zuerst berichten soll. Reizüberflutung! Außerdem war diese Woche EXEL mein größter Freund. Tabellen hatten mich in Beschlag genommen und Dinge, die unbedingt fertig werden mussten.

Wisst ihr eigentlich was meine größte Angst ist? Meine Urangst? Also diese Angst, die hinter “ …ich oder meine Familie könnte krank werden.“ kommt? Das plötzlich keiner mehr Fenster bei uns kauft! Mhhh. Wenn ich das gegenüber Freunden oder guten Kunden und Geschäftspartnern äußere, dann verdrehen die genervt die Augen. Dann höre ich unter Kopfschütteln „Wieso das denn?“ Gut, können sie ja, ist ja auch nicht ihre Firma, ihre Verantwortung. Diese Angst liegt natürlich darin begründet, das man Verantwortung hat. Verantwortung für die Familie, seine Mitarbeiter und für sich selbst.Angst etwas falsch zu machen, etwas zu übersehen. Ich meine, so ein Familienbetrieb ist schon etwas Besonderes, den es zu beschützen gilt! Also kämpfe ich gegen diese Angst schon immer mit Aktionismus an, es funktioniert! Meistens. So eine gesunde Angst im Nacken, von der man sich aber nicht bestimmen lassen darf, ist gar nicht mal so schlecht! Da entstehen die besten Ideen.

Es ist kein Geheimnis, das wir im Büro noch Jemanden suchen. Jemanden, der technisch versiert ist, sich mit Fenstern, Bauanschlüssen, etc. auskennt. Sollte so Jemand irgendwann noch daher kommen und Lust haben, in unser Team einzusteigen, dann wäre das toll! Wenn nicht, haben wir uns hier bei FritzGlock bereits darauf eingestellt, haben umstrukturiert. Und es funktioniert! Fast. Denn jeder macht nun noch ein bisschen mehr, aber es geht! Und Jeder macht das, was er gut kann. Und so habe ich auch noch eine neue Aufgabe. 😉 Unsere Kunden werden mich immer öfter hören. Und sehen? Unser KLAES- Programm ist mein neuer Freund, wir kommen uns gerade näher. 😉

Also, einen lieben Dank an unsere Kunden, für eure Anfragen und Aufträge. Wir werden diese mit Leidenschaft und Herzblut erfüllen. Lieben Dank für eure Treue zu unserem Familienbetrieb, die vielen Empfehlungen, die ausgesprochen werden. Rechnungen, die pünktlich bezahlt werden. Das angenehme Miteinander! Ein Miteinander, wo Respekt, Freundlichkeit und Achtung eine große Rolle spielen. Es ist viel los und es macht Spaß im Team, sich der Herausforderung zu stellen. Das Wort Stress habe ich noch nie benutzt. Ich nenne es Flow. Getragen werden. Denn es kommt ganz entscheidend darauf an, ob man all das gern macht oder es als Belastung sieht. Dann würde es wohl Stress sein? Interessante Aufträge aus München, Berlin, Dresden, Leipzig, Weimar und wie schön, immer mehr wieder direkt aus der Region, ganz aus unserer Nähe gehen ein. Danke! Über die einzelnen Projekte, die wirklich interessant sind, werde ich auch bald berichten. Unser Portfolio erweitert sich, warum auch nicht!

Nun verabschiede ich mich mit ein paar Momentaufnahmen von dieser Woche und wünsche euch schöne Pfingsten! Herzlichst, Eure Katrin

Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber dafür wurde es nicht gebaut…

Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber dafür wurde es nicht gebaut…

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Dieser Spruch von Aristoteles birgt so viel Wahrheit. Deswegen vergleiche ich unsere Firma auch gern mit einem Segelschiff. Was gibt es Schöneres, als mit aufgeblähten Segeln, voller Wind, auf dem Meer des Lebens dahin zu schippern. Voller Ideen und Tatendrang. Die Sonne scheint, wie schön! Man kann sich zurücklehnen und genießen. Ein Wunschdenken. Zurücklehnen? Mit nichten. Auch wenn man gut unterwegs ist, sollte man das nicht tun, sich zurücklehnen. Nie! Das nächste Abenteuer wartet meistens schon. Manchmal herrscht Flaute und dann wieder Sturm. Beides ist nicht gut! Wenn etwa ein Gewitter aufzieht. Blitze und Stürme plötzlich hereinbrechen. Manchmal deuten sich solche Kapriolen auch schön länger an, wenn etwa dunkle Wolken aufziehen. Dann muss man aufpassen, das Schiff auf Kurs zu halten, Segel einholen, abwarten, schauen, das von der Mannschaft jeder an seinem richtigen Platz steht. Der Angst die Stirn bieten, denn die ist ein denkbar schlechter Begleiter. Mut beweisen. Gründe für Turbulenzen gibt es viele. Manchmal hat man eben die falschen Segel gesetzt, kann passieren, selber schuld. Und manchmal durchkreuzen unvorhergesehene Vorkommnisse alle Pläne. Es treten Ereignisse ein, mit denen man nicht gerechnet hat, man sich drauf einstellen und entscheiden muss. Blitzschnell. Gar nicht so einfach, immer alles im Blick zu haben. Ein anderes mal hat man gerade so viel Wind, das man gerade so vorankommt, auch wenn man es sich schneller wünschen würde. Ausdauer ist gefragt und eine positive Haltung. Aber die allein reicht eben auch nicht aus. Dann muss man die Flaute dazu nutzen, um nachzudenken, da hilft es auch gar nichts den Kopf und Mut zu verlieren. Ganz im Gegenteil. Ruhe ist gefragt. Besonnenheit. Dann ist es Zeit, mal wieder die Sichtweise auf`s Schiff zu überprüfen. In aller Ruhe an Land gehen, runter vom Schiff und vom Land aus sein Schiff und die Mannschaft betrachten. Mit dem Fernglas am besten oder durch`s Kaleidopskop?! Ja, bei schönem Wetter kann jeder! Aber so ein Segelschiff ist erst voll manövrierfähig, wenn man die passende Mannschaft hat. Eine Mannschaft, die ihr Handwerk an Bord versteht und gut miteinander harmoniert, sich versteht und unterstützt. Und mit dem Kapitän durch dick und dünn geht. Mal geht jemand von Bord, mal kommt jemand dazu. Insgesamt muss es passen. Ach ja, da wäre ja auch noch der Kapitän. Trifft er die richtigen Entscheidungen? Hat er alles im Griff? Tja, so eine Firma zu führen ist schon eine echte Herausforderung, immer wieder auf`s Neue. Auf fast 90 Jahren kann man sich nie ausruhen, ganz im Gegenteil. Ich habe schon große, stattliche Schiffe gesehen, die auf der Strecke geblieben sind. Da kommt man ins grübeln. Denn so etwas möchte man nicht erleben. Wir haben unseren Kurs bei FritzGlock und unsere eigene Art, wie wir unser Schiff manövrieren. Das ist sicherlich nicht perfekt aber eben unsere Art. Als Kapitän hat man die Verantwortung, die immer wieder einmal ziemlich drückt. Schließlich will die ganze Crew und Mannschaft sein Auskommen haben. Da nagen schon hin und wieder die Selbstzweifel. Bin ich als Kapitän gut genug. Muss ich Dinge verändern? Was kann ich selbst gut, richtig gut oder was gebe ich lieber jemand Anderem ab, der es besser kann? Ich denke, so lange man sich selbst immer wieder hinterfragt und nicht nur seine eigene Meinung als gesetzt sieht, stehen die Dinge ganz gut! Ein Dank an dieser Stelle an alle, die uns auf unserer Fahrt, hier bei FritzGlock, die ganzen Jahre begleiten, Fahrt mit uns aufgenommen haben. 🙂  Unser Team, Kunden, Geschäftspartner! Für heute segeln wir ganz entspannt in den Sonnenuntergang und ins Wochenende hinein, die Crew ist im Urlaub und wir machen nun auch die Schotten dicht. Schönes Wochenende! Ein paar Fotos von dieser Woche von mir, wild durcheinander! Aus der Kombüse, an Bord und vom Land. Wir machen Brückentag, damit wir nächste Woche mit voller Kraft wieder „in See“ stechen können, mit einer zweiten Schicht in der Werkstatt. AHOI!  Eure Katrin

Denn so ist das Leben.

Denn so ist das Leben.

FritzGlock ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift  „BM Bau- Möbelschreiner“ mit einem Beitrag drin. Ich hatte mich gefreut, als mich der Redakteur anrief und mich fragte, ob ich zu einem Interview bereit stehe. Warum nicht?! Drei Seiten sind es geworden, wie schön. Es ging natürlich mal wieder um Geschichten und Episoden, die das Leben so schreibt. Und es ging um unsere „Fenstergeschichten“. Mein Büchlein gibt es jetzt bereits seit zwei Jahren, in zweiter Auflage. Und da ich des Öfteren gefragt werde, ob es eine Fortsetzung geben wird, hier die Antwort, ja! Später. Die Geschichten sind im Kopf. Es werden wohl Kurzgeschichten werden. Geschichten, die wieder einmal das Leben geschrieben hat. Geschichten mit Kunden. Mit einem Augenzwinkern betrachtet. Sie handeln von Freude, Spaß, aber auch Enttäuschungen und Ängsten. Mal sehen.

Aber zuerst wird es ein anderes Büchlein geben. Dieses Buch liegt als Entwurf, fertig lektoriert bis auf`s Schlusskapitel, in meiner Schublade. Und wartet darauf fertig gestellt zu werden. Es wird den Titel >Vier bis acht Wochen< tragen und handelt vom Abschied von meiner Mutter und Seniorchefin Monika Glock, welche im Sommer 2016, von jetzt auf gleich, innerhalb von acht Wochen, plötzlich aus dem Leben und von meiner Seite gerissen wurde. Es handelt von den verrückten Dingen, welche wir nach ihrer blöden Diagnose, gemeinsam erlebt und unternommen haben und wie wir mit dieser Situation umgegangen sind. Und davon, wie es sich anfühlt, Stück für Stück einen lieben Menschen zu verlieren. Die eigene Mutter. Es handelt von schönen Momenten, lustigen Dingen, Rückblicken, Auseinandersetzungen, Vertrauen, Freuden und ganz viel Gefühlen. Veröffentlichen wollte ich es ursprünglich nicht, ist es doch sehr persönlich. Meine Lektorin und selbst Autorin rät mir dazu. „Es wäre zu schade, eine wirklich besondere Geschichte…“, so Karen- Susan Fessel.

Bis dahin hört oder lest ihr von mir an dieser Stelle oder auch bei Instagram. Oder auf unserer HOUZZ- Seite. Oder bei Twitter.

Herzlichst, eure Katrin.

 

Duftender Flieder, statt roter Plastiknelken.

Duftender Flieder, statt roter Plastiknelken.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich habe beim Datum des 1. Mai ganz spezielle Bilder im Kopf. Und diese haben etwas mit meiner Kindheit zu tun. In der DDR, in der ich aufgewachsen bin, hieß der 1. Mai aber nicht „Tag der Arbeit“, sondern „Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus“. Die Teilnahme an den Demonstrationen bedeutete für Betriebe und Schulen im Allgemeinen eine Pflichtveranstaltung. Es war uns frei gestellt, aber die Konsequenzen waren da! Das war auch in meiner Schule in Kraftsdorf nicht anders. Ausgestattet mit Fähnchen, Wimpeln und roten Mainelken, welche wir uns ans weiße Pionierhemd knoteten, marschierten wir Kinder , fröhlich Fähnchen schwenkend, durchs Dorf. Der werktätigen, demonstrierenden Bevölkerung hinterher. Ich hatte dazu immer noch einen Holzstab, natürlich aus unserer Tischlerei, an dem etwas Birke gebunden war, so sah das Fähnchen doch gleich ein bisschen peppiger aus. Die alljährlichen Demonstration zum „Internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen“ war aus Sicht der SED die wichtigste Gelegenheit des Volkes, sich bei den führenden Genossen auf den Tribünen in den Städten und Gemeinden zu bedanken. Und damit auch jeder wusste, wie man sich korrekt zu seinem sozialistischen Vaterland bekannte, druckten Ende März die SED-Zeitungen die offiziellen Losungen ab. Diese wurden auf Transparente übertragen, die aber keiner tragen wollte. Meine Eltern marschierten nicht mit, es gab  keinen Grund. Sie waren ja selbständig. Und Selbständige waren ein Dorn im Auge des Stattes, ganz konnte man jedoch nicht auf sie verzichten. Also, solche benannten Losungen lauteten etwa “ …hohe Leistungen zum Wohle des Volkes und für den Frieden – Alles für die Verwirklichung der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED – Vorwärts zum 40. Jahrestag der DDR!“ oder etwa „…Frauen und Mädchen! Alle Kraft für die Stärkung unseres sozialistischen Vaterlandes, für das Glück unserer Kinder!“ Blablabla. Zu meinen ultimativen Lieblingssprüchen gehörten die zwei nachfolgenden Sprüche, heraus gegeben von Erich Honecker.  „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“ und „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Nun gut, so war das eben. Ernsthafte Schäden hat niemand davon getragen, wenn man immer schön brav mitgemacht hat und seine Meinung möglichst nicht frei äußerte.

Nun wünsche ich Euch allen einen schönen Feiertag! Was letzte Woche so alles bei uns los war, kurz ein paar Fotos. Schnappschüsse. Und ganz kurz ein paar Infos. Ich hätte so viel schreiben können, naja… Zu mehr bin ich nicht gekommen. Ich mache es mal im Hashtag- Stile! 😉

#montagsmontagebesprechung #unserbaumwächst #blumenmeer #schappschuessewerkstatt #pascal_#guterlehrling #superergebnissebeimoberflächenlehrgang #umdekoriert #neuertisch # neuestuehle #coolefarben #brombeer #kiwi #schönenfeiertag ! 🙂

Herzlichst, eute Katrin.

Herzlichst, eure Katrin