Aus dem Auge. Nicht aus dem Sinn.

Aus dem Auge. Nicht aus dem Sinn.

Punktlandung! “ 25.06.2018 – 03.08.2018 Sommerferien „, das steht auf der Website der Trinkbornschule in Rödermark. Die Kiddis dieser Grundschule haben es gut, Ferien! Und nun legt unser Montageteam los. Seit Montag, zwei Wochen lang, dann müssen wir dort nämlich fertig sein. Die alten, in die Jahre gekommenen Fenster werden ausgetauscht. Gegen Thüringische FritzGlock- Fenster. Klar, das schafft unser Team, Huschi, Mirko, Dirk, Nick und Denny. Alle Fenster standen auf unserem Hof in Hermsdorf, seit langem vor gefertigt und gut verpackt bereit, um dann mit einem Mal geliefert zu werden. Letzte Woche Freitag. Ein ganzer Sattelschlepper voller Fenster. Wieso Fenster für eine Schule in Hessen? Weil unser Auftraggeber das so wollte, wir kennen uns seit über 20 Jahren, als deren Firma noch in Gera ansässig war. Viele Projekte hatten wir damals zusammen realisiert, unser Firmensitz befand sich noch in unserer kleinen Werkstatt in Kraftsdorf. Doch dann wurde die Geraer Niederlassung geschlossen. Und die Mitarbeiter sozusagen auf diverse Niederlassungen verteilt. Und der damalige Bauleiter arbeitet nun in Frankfurt/ Main.

Und hat den Chef angerufen. „Hast du nicht Lust, mal wieder etwas gemeinsam zu machen? Das wäre doch etwas für eure Firma.“ Na klar!

Es kommt also nicht darauf an, wie oft man sich im Leben sieht, sondern, das, wenn  man sich sieht, aufeinander verlassen kann. Auf Grund gemeinsamer Projekte und Erfahrungen.

Wir sagen ganz herzlich Dankeschön. Für`s Vertrauen. Und für`s Nicht Vergessen!

Hier gibt`s noch ein paar Baustellen- Handyfotos vom Team. Sie scheinen Spaß zu haben? Unter anderem mit dem großen Gabelstapler, welchen Antje zum Entladen vor Ort organisiert hat. Männer! 😉

 

 

Geben und Nehmen

Geben und Nehmen

Es sind wieder einmal die kleinen Dinge, welche das Leben ausmachen. Überraschungen, mit denen man nicht rechnet. Unser Team hat Sven und mir heute früh ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Bei unserer morgendlichen Besprechung. Warum? Wir waren an einem Wochenende im Mai zu einem gemeinsamen Segeltorn auf der Ostsee gestartet. Hatten ein Traditionssegelschiff, ein Schiff aus Holz, gechartert und sind gemeinsam gesegelt, haben zusammen gekocht, gelacht und noch Vieles mehr. Als Dank dafür gab’s als Überraschung diese Collage und noch eine kleine Überraschung, welche plötzlich auf meinem Schreibtisch stand. Ein herzliches Dankeschön ans Team, eure positiven Feedbacks waren jede Minute der Vorbereitung dafür wert! Ihr seid toll! Geben und Nehmen eben. 😉

Gedankenversunken

Gedankenversunken

Gegen Mittag, so kurz nach halb zwölf, manchmal auch später, verlasse ich täglich meinen Schreibtisch in Richtung Küche. Tür zu, los geht´s. Denn dann koche ich. Für meinen Sven, unseren Sohn Fritz und mich. Manchmal auch für Gäste oder wenn es wieder einmal zu viel geworden ist, bekommt die Eine oder Andere im Team etwas ab. Als ich so das Gemüse putze und schneide kreisen meine Gedanken im Kopf herum. „Wenn du weißt, wie etwas schmecken muss, weißt du auch, was dran gehört.“ Da ist etwas dran, etwas Wahres! Und ich muss schmunzeln. Das hat meine Mutter, unsere Seniorchefin, oft zu mir gesagt. Und es kommt mir vor, als ob sie hinter mir steht und mir beim Kochen zuschaut. Heute habe ich mir etwas ausgedacht, was ich bisher noch nie gekocht habe, was mich aber so sehr an sie erinnert, hat sie dieses Gericht doch des Öfteren hier in Hermsdorf, in unserer Küche, an diesem Platz, an dem ich gerade stehe, für unsere Familie zubereitet. Täglich für uns gekocht, bis sie 2016 plötzlich schwer erkrankte und noch im selben Jahr, innerhalb einer ganz kurzen Zeit, verstarb. Ich kann es bis jetzt nicht richtig fassen und bin nach wie vor unendlich traurig darüber, das sie nicht mehr da ist. Sie fehlt mir so sehr! Es nützt aber nichts, das Leben geht weiter. Ihre Liebe, ihr Optimismus und ihre positive Einstellung zu den Dingen, bis zuletzt, haben mich geprägt und dafür bin ich sehr dankbar. Und deswegen gibt es heute vegetarische Gräupchensuppe mit Sahne, frischem Gemüse und viel Petersilie. Ich hatte kein Rezept, nur das Bild vor Augen, wie es auszusehen hat und am Ende schmecken muss. Nachdem ich alles abgeschmeckt hatte und fertig war muss ich sagen, es hat geklappt. Meine Testesser haben es mir bestätigt. „Wie bei Mutti“. Ja, nun bin ich Diejenige die kocht. Und nun wisst ihr auch, warum ich nun jeden Mittag für meinen Sven und unseren Sohn Fritz koche. Weil ich es ihr versprochen habe und diese Familientradition gern fortführe. Beim Kochen und überhaupt. Und ich dies gern tue. Was ich koche, könnte ihr täglich auf meiner Instagram- Seite sehen. Aber nur, fass es Euch interessiert, versteht sich. 😉 Eure Katrin

Langweilig wird`s nie!

Langweilig wird`s nie!

Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen, die einen Vorgeschmack auf den Hochsommer erahnen ließen, hatte die Woche begonnen und mit einem stürmischen, nass- kalten Regenwetter endet sie. Gerade schüttet es wie aus Eimern, blitzt und donnert.

Und dazwischen?

Der Montag war krass. Zuerst standen, völlig überraschend, unsere bestellten Handwerker in der Ausstellung, einen Tag früher als geplant, um mit dem Presslufthammer weitere zwei Wände im Ausstellungsraum heraus zu pickern. Der Toilette geht`s nun auch noch an den Kragen. Naja, 20 Jahre steht unser Firmengebäude jetzt, da wird es Zeit, es unseren Ansprüchen und den unserer Kunden anzupassen. Wir wollen nun endlich fertig werden, deswegen helfen uns nun befreundete Handwerksunternehmen. Und wir? Hatten früh gar nicht genügend Zeit, alles vorm Schmutz zu schützen. Waren unvorbereitet. Schnell noch ein bisschen ab gedeckt, hier und da. Geholfen hatte es nicht wirklich. Unser gesamtes Bürogebäude, wirklich jede Fläche, war mit Staub überzogen. Den ganzen Tag höllischer Lärm. Nebenher wurde bei mir der neue Computer installiert, tolles Timing. Passwörter sind bei Neuinstallationen ja auch immer ein schönes Thema. Wir hatten vier Stunden viel Spass! 😉 Der Herr von der Computerfirma. Musste bestimmt Erschwerniszulage bei seinem Chef beantragen… Mtten in diesem Lärm und Dreck standen dann plötzlich völlig überraschend und unangemeldet liebe Kunden da, die ihren Auftrag in Sack und Tüten bringen wollten. Kurz vor Mittag. Aber an welchem Tisch? Ab in die Küche! Da war Ordnung, aber auch keine Ruhe. Dort koche ich Mittags immer für uns, meinen Sven und unseren Sohn und mich. Das ging dann eben auch nicht. Denn da saß nun unsere Kundschaft. Zwischen diesem ganzen Chaos wurde dann bemustert, diskutiert und gelacht. Ja, da muss man schon Spaß verstehen. Wir danken für`s Verständnis!

Bereits aber am nächsten Tag war abends alles wieder blitzsauber. Mandy war bereits ganz früh da, hat alles durchgesaugt und gewischt, da Rita, die es eigentlich macht, in der Werkstatt gebraucht wurde. Dankesehr!

Nächste Woche beginnen wir in der Nähe von Frankfurt am Main mit dem Einbau der Fenster für eine Grundschule. Holzfenster, Rundbogen, mit Sprossen. Alle Fenster haben wir vor produziert, sie standen auf dem Hof, gut verpackt, Nun müssen sie innerhalb von zwei Wochen eingebaut sein. Alte Fenster raus, neue Fenster rein. Mit fünf Monteuren sind wir vor Ort. Also dann, kann`s losgehen! Ein Sattelschlepper hat heute alles abgeholt, damit unsere Fenster Montag früh auf der Baustelle stehen.

Zwischen Brandenburger Seen und dem Bodensee waren unsere lieben Monteure diese Woche unterwegs, wir sind immer froh, wenn alles geklappt hat! Es ist ja meist immer sehr aufwändig, bis die Montage beginnen kann, vieles muss organisiert sein. Da ist unsere Antje ein wahres Naturtalent im Organisieren, ein Transport hier, ein Kran dort, schauen, ob es eine Straßensperrung zu beantragen gibt.

Unsere Aufträge sind bunt gemischt. Was sich heraus kristallisiert, das wir mit immer anspruchsvolleren Projekten betraut werden. Holz/Alufenster in Eiche, meist mit einer gebürsteten Oberfläche, welche geölt wird, ist der Renner. Aber auch Fenster in Ahorn bauen wir gerade eben. Ein Schwimmbad in Berlin bekommt eine aufwändige Dachverglasung und ein weiteres Schwimmbad, in den Jenaer Bergen, mit Ausblick, bekommt Verglasungen und Schiebetüren mit schaltbarem Glas. Auf Knopfdruck wird das Glas satiniert, milchig, so das kein Fremder einen Blick ins Innere erhaschen kann. So spart man sich die Beschattung. Sicherheit spielt bei unseren Kunden eine wichtige Rolle, viele Fenster werden deswegen „verkabelt“, um später an die Alarmanlage angeschlossen zu werden.

Fazit. Langweilig wird`s nie! Deswegen ist es gut, Platz für Unvorhergesehenes zu lassen.

Also, liebe Kunden, Dankeschön für Eure Aufträge und das Vertrauen, welches Ihr uns entgegenbringt. Es freut uns auch, das so viele Leute aus unserer Thüringer Region zu uns kommen. Auch hier sind unsere Schiebetüren der Renner. Ist es ja auch toll, seinen Wohnraum zu erweitern, um nach draußen treten zu können, in die Natur.

Und Danke für`s Verständnis, das es bei manchen Dingen etwas länger dauert, wir können uns leider nicht zerteilen, auch wenn wir das gern tun würden. Aber das wisst ihr ja!

Nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! Eure Katrin

 

 

 

 

 

 

Liebe, was du tust!

Liebe, was du tust!

„Zu tun, was man möchte, ist Freude. Zu lieben, was man tut, ist Glück.“

Schön des Öfteren wurde ich gefagt, ob ich denn neben unserem gemeinsamen Familienbetrieb, welchen ich mit meinem Sven führe, auch ein Privatleben habe und ob es denn auch Zeit für Hobbys gibt. Ob wir Beide, wenn wir den ganzen Tag zusammen arbeiten, uns abends noch etwas zu erzählen hätten? Was sind das für Vorstellungen, bitte schön? Aber hallo! 🙂 Die Antwort lautet, Ja! Warum? Weil es für mich persönlich keine bessere Konstellation gibt, da meine Arbeit, unsere Arbeit, nicht bloße Arbeit ist, sondern Liebe zum Beruf. Berufung. Sven und mich verbinden nicht nur seit 20 Jahren unsere gemeinsame Firma sondern auch 34 Jahre unseres Lebens, unsere Familie, unsere beiden Söhne, Freunde, die Liebe zur Natur und die Neugier, Neues zu entdecken.

Ich muss bei dem Gedanken schmunzeln, was man wohl glaubt, wie es bei uns zu Hause zugeht, da wir ja schon so viel Zeit mit unserer Arbeit verbringen? Auszeiten sind uns wichtig. Da rede ich nicht vom Jahresurlaub. Die kleinen Dinge eben. Im Alltäglichen. Die sind so wichtig für Jeden von uns.

Es gibt neue, öffentliche Diskussionen und Debatten, welche gerade entbrennen, in denen es darum geht, wie wichtig es plötzlich sei, seine Arbeit mit dem Privaten in Einklang zu bringen. Diese Erkenntnis wird als etwas völlig Neues angepriesen. Es gibt auch einen Film darüber. Da muss ich staunen. Denn ich muss ich sagen, ich kenne es nicht anders. Es heißt, es „müsse ein Umdenken stattfinden. Privates soll ins Arbeitsleben mit einfließen.“ Das liegt auch daran, das unser Familienbetrieb schon immer so funktioniert hat. Unsere Familie. Auch früher bei meinen Eltern. Und die waren auch glücklich damit. Voraussetzung, man liebt was man tut. Und Werte sind uns schon seit jeher ganz wichtig. Verantwortung, Mut, gegenseitige Rücksichtnahme. Mit seinem Verhalten zu versuchen dazu beizutragen, die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Qualitatives Wachstum, statt permanente Gewinnoptimierung. Die Zahlen müssen stimmen, ohne Frage! Wichtig ist aber gleichermaßen, mit Freude und Spaß bei der Arbeit zu sein. Ja, das ist unser Ansinnen. Für unser Team und uns persönlich. Achtsam zu sein. Dafür stehen wir. Ich habe das große Glück, das ich Beides, Arbeit und Beruf, super miteinander verbinden kann und irgendwie alles gern tue. Buchhaltung (ausgenommen Statistiken, da hapert`s!), Marketing, Kundenbetreuung. Ich fotografiere, schreibe, dekoriere und koche außerdem gern. Das kann ich zu Hause, genauso wie auf Arbeit. Was für ein Glück! Und das ich jeden Tag hier in meiner Küche in Hermsdorf mittags für meinen Sven, mich, unseren Sohn und manchmal ein paar Leute mehr koche, das stört mich auch nicht, bedeutet keine Last für mich, im Gegenteil. Und wenn ich mit dem Dekorieren in der Ausstellung etwas länger brauche und Zahlen für die Bank fertig gemacht werden müssen, dann hänge ich die Zeit hinten dran. Kein Problem. Weil ich es eben gern tue. Und so ist es auch nicht schlimm, wenn wir zu Hause, beim Wandern oder wo auch immer schon mal über die Arbeit sprechen, warum auch nicht, sie ist ja ein wichtiger Teil unseres Lebens.

Was nicht heißt, das es einfach ist, einen Familienbetrieb zu führen. Die Verantwortung ist immer da, sitzt täglich im Gepäck. So ist das Leben! Vieles ist eine Einstellungssache. Aber eine positive Denkweise allein ist auch kein Allheilmittel, wenn Lösungen her müssen, Entscheidungen zu treffen sind. Und durch manche Dinge muss man einfach auch nur „durch“! Dann wird`s besser. Meistens.

Etwas liegt mir noch am Herzen, ich weiß das meine Zeilen gern gelesen werden, Danke für Euer liebes Feedback! Ja, das macht es aus, das Menschliche. Der Mensch steht im Mittelpunkt all unserer Handlungen. Und wenn ich nur allein an Begegnungen, Gespräche und Mails dieser Woche denke, an neue Aufträge, mit denen ihr uns betraut, dann bin ich stolz darauf, das Worte nicht nur Floskeln sind. Es fühlt sich gut an. Ich möchte keine Namen nennen, Datenschutz, leider. Deswegen wieder einmal Danke für Eure Aufträge, Besuche, Feedbacks, prompte Zahlungen.

Heute standen wieder Kunden an meinem Schreibtisch mit den Worten „Dieses Fenster hatte noch ihr Vater gemacht, es braucht jetzt eine neue Scheibe, unser Enkel hat sie zerschossen…“ Ja, mein Vater. er würde sich freuen, wenn er meine Zeilen lesen könnte.

Wie in jedem Brett noch ein Baum steckt, haben unsere Fenster Wurzeln. Familienwurzeln! Seit 89 Jahren. Ich empfinde es als ein riesiges Glück, mit meinem Sven gemeinsam unseren Familienbetrieb weiter zu führen und die Verantwortung dafür tragen, ihn für die Zukunft fit zu machen. Und wir das Glück haben zu entscheiden, wie diese Zukunft aussehen soll und wer uns dabei unterstützt.

Herzlichst, Eure Katrin.

PS: Mehr Fotos und Geschichten und Gedanken aus der Werkstatt, unseren Baustellen oder aus meiner FritzGlock- Küchener, gibts auf unserer Instagram- FritzGlock- Seite.