Betreutes Kochen

Betreutes Kochen

Wie ich schon oft geschrieben habe, koche ich mittags immer in meiner Küche, hier in Hermsdorf. Tausche Schreibtisch gegen Kochschürze. Ich koche für meinen Sven (Chef), unseren ältesten Sohn Fritz, der uns in 5. Generation bei FritzGlock unterstützt und mich. Punkt Zwölf ist Mittag, da steht das Essen auf dem Tisch, das war schon immer so. Früher hatte das meine Mutti Monika immer für uns gemacht, nun habe ich das übernommen. Es ist so etwas wie ein Ritual. Gekocht wird mit frischen Zutaten. Ihr müsst mich nicht bedauern. Ich mache das gern! Kochen und natürlich auch das Fabrizierte verspeisen. Das ist wie Meditieren. Auf ein Mittagessen würde ich nie verzichten!

Gestern, als ich gerade dabei war den Kloßteig zu kneten, klopfte es an die Küchentür. Und ein lieber Kunde, den ich lange nicht gesehen habe, stand plötzlich in der Küche, wollte einfach mal Hallo sagen. Und während ich so rührte, Fleisch schnitt, die Soße nach Art unseres Familienrezeptes zurecht machte, unterhielten wir uns über Gott und die Welt. Er saß am Tisch vorm Fenster und ich kochte. Es war lustig. Und am Ende wusste er, was dieses Gericht von meiner Oma Elle so besonders macht. Mein Geheimnis. Leider musste er weiter, gern hätte ich etwas davon abgegeben. Denn es war, wie immer, zu viel geworden.

Was es diese Woche gab, das sehr ihr hier.

Montags: Musste spontan,umdisponieren, denn ich konnte keine Petersiliensoße zu meinem bereits zu Hause fertig gekochten Fleisch machen, da Antje mir frische Petersilie mitbringen wollte, aber leider ausfiel für den Tag. Und Fritz war in Berlin unterwegs, also gab es leckere Pizza und Salat aus dem Globusmarkt. (Frischetheke)

Dienstag: Petersilie war eingekauft, heute war allerdings der Chef in Berlin zum Aufmaß. Fleisch, für das etwas aufwändige Essen im Kühlschrank gelassen, statt dessen kräftige Kartoffelpuffer mit Schinkenspeck, Zwiebeln und Gewürzgurken für Fritz und mich gemacht. Das ist nämlich Sven nicht! 😉 Diese Kartoffelpuffer hatten sich meine Mutti Monika und ich früher immer am Mädelstag gemacht. Freitag Abend, wenn mein Vater beim Skat war. Allerdings mit gebratener Bratwurst. Da stellen sich meinem Sven die Nackenhaare auf, wenn er das essen müsste. 😉

Mittwoch: Endlich! Zitterklöße mit Petersiliensoße und Tafelspitz.

Donnerstag: Wie Mittwoch, nur mit gebratenen Klößen.

Für morgen gibt es noch keinen Plan, irgendwas Einfaches.

Wenn Ihr noch mehr erfahren wollt, was in unserem Familienbetrieb so los ist, dann schaut gern auch auf meiner FritzGlock- Instagram- Seite vorbei. Würde mich freuen! 🙂

Habt einen schönen Abend! Herzlichst, eure Katrin.