Langweilig wird`s nie!

Langweilig wird`s nie!

Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen, die einen Vorgeschmack auf den Hochsommer erahnen ließen, hatte die Woche begonnen und mit einem stürmischen, nass- kalten Regenwetter endet sie. Gerade schüttet es wie aus Eimern, blitzt und donnert.

Und dazwischen?

Der Montag war krass. Zuerst standen, völlig überraschend, unsere bestellten Handwerker in der Ausstellung, einen Tag früher als geplant, um mit dem Presslufthammer weitere zwei Wände im Ausstellungsraum heraus zu pickern. Der Toilette geht`s nun auch noch an den Kragen. Naja, 20 Jahre steht unser Firmengebäude jetzt, da wird es Zeit, es unseren Ansprüchen und den unserer Kunden anzupassen. Wir wollen nun endlich fertig werden, deswegen helfen uns nun befreundete Handwerksunternehmen. Und wir? Hatten früh gar nicht genügend Zeit, alles vorm Schmutz zu schützen. Waren unvorbereitet. Schnell noch ein bisschen ab gedeckt, hier und da. Geholfen hatte es nicht wirklich. Unser gesamtes Bürogebäude, wirklich jede Fläche, war mit Staub überzogen. Den ganzen Tag höllischer Lärm. Nebenher wurde bei mir der neue Computer installiert, tolles Timing. Passwörter sind bei Neuinstallationen ja auch immer ein schönes Thema. Wir hatten vier Stunden viel Spass! 😉 Der Herr von der Computerfirma. Musste bestimmt Erschwerniszulage bei seinem Chef beantragen… Mtten in diesem Lärm und Dreck standen dann plötzlich völlig überraschend und unangemeldet liebe Kunden da, die ihren Auftrag in Sack und Tüten bringen wollten. Kurz vor Mittag. Aber an welchem Tisch? Ab in die Küche! Da war Ordnung, aber auch keine Ruhe. Dort koche ich Mittags immer für uns, meinen Sven und unseren Sohn und mich. Das ging dann eben auch nicht. Denn da saß nun unsere Kundschaft. Zwischen diesem ganzen Chaos wurde dann bemustert, diskutiert und gelacht. Ja, da muss man schon Spaß verstehen. Wir danken für`s Verständnis!

Bereits aber am nächsten Tag war abends alles wieder blitzsauber. Mandy war bereits ganz früh da, hat alles durchgesaugt und gewischt, da Rita, die es eigentlich macht, in der Werkstatt gebraucht wurde. Dankesehr!

Nächste Woche beginnen wir in der Nähe von Frankfurt am Main mit dem Einbau der Fenster für eine Grundschule. Holzfenster, Rundbogen, mit Sprossen. Alle Fenster haben wir vor produziert, sie standen auf dem Hof, gut verpackt, Nun müssen sie innerhalb von zwei Wochen eingebaut sein. Alte Fenster raus, neue Fenster rein. Mit fünf Monteuren sind wir vor Ort. Also dann, kann`s losgehen! Ein Sattelschlepper hat heute alles abgeholt, damit unsere Fenster Montag früh auf der Baustelle stehen.

Zwischen Brandenburger Seen und dem Bodensee waren unsere lieben Monteure diese Woche unterwegs, wir sind immer froh, wenn alles geklappt hat! Es ist ja meist immer sehr aufwändig, bis die Montage beginnen kann, vieles muss organisiert sein. Da ist unsere Antje ein wahres Naturtalent im Organisieren, ein Transport hier, ein Kran dort, schauen, ob es eine Straßensperrung zu beantragen gibt.

Unsere Aufträge sind bunt gemischt. Was sich heraus kristallisiert, das wir mit immer anspruchsvolleren Projekten betraut werden. Holz/Alufenster in Eiche, meist mit einer gebürsteten Oberfläche, welche geölt wird, ist der Renner. Aber auch Fenster in Ahorn bauen wir gerade eben. Ein Schwimmbad in Berlin bekommt eine aufwändige Dachverglasung und ein weiteres Schwimmbad, in den Jenaer Bergen, mit Ausblick, bekommt Verglasungen und Schiebetüren mit schaltbarem Glas. Auf Knopfdruck wird das Glas satiniert, milchig, so das kein Fremder einen Blick ins Innere erhaschen kann. So spart man sich die Beschattung. Sicherheit spielt bei unseren Kunden eine wichtige Rolle, viele Fenster werden deswegen „verkabelt“, um später an die Alarmanlage angeschlossen zu werden.

Fazit. Langweilig wird`s nie! Deswegen ist es gut, Platz für Unvorhergesehenes zu lassen.

Also, liebe Kunden, Dankeschön für Eure Aufträge und das Vertrauen, welches Ihr uns entgegenbringt. Es freut uns auch, das so viele Leute aus unserer Thüringer Region zu uns kommen. Auch hier sind unsere Schiebetüren der Renner. Ist es ja auch toll, seinen Wohnraum zu erweitern, um nach draußen treten zu können, in die Natur.

Und Danke für`s Verständnis, das es bei manchen Dingen etwas länger dauert, wir können uns leider nicht zerteilen, auch wenn wir das gern tun würden. Aber das wisst ihr ja!

Nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! Eure Katrin

 

 

 

 

 

 

Das pralle Leben.

Das pralle Leben.

Bald ist Halbzeit. Das Jahr 2018 ist in genau 16 Tagen zur Hälfte rum. Ich weiß nicht, wie es euch geht, die Zeit verging wie im Fluge. Es war prall gefüllt mit allem, was das Leben so zu bieten hat. Je genauer wir planen, desto schwieriger wird es, mit dem Zufall klar zu kommen. Deswegen ist es ganz gut, genügend Luft für die unvorhergesehenen Dinge zu lassen. Irgendwas ist doch immer, was anders läuft als geplant. Was augenscheinlich von außen so leicht und mühelos erscheint entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als stetige Herausforderung. Da bin ich schon stolz, das ich ich diese mit meinem Sven und unserem tollem Team gemeistert habe. Wenn ich hier am Hermsdorfer Kreuz an meinem Schreibtisch sitze, meine Worte in die Tastatur klimpere, inne halte und aus dem großen Fenster hinterm Bildschirm meinen Blick nach draußen schweifen lasse, blicke ich auf zwei Bäume vor meinem Fenster, sattgrün. Wie schön! Wie in jedem Brett noch ein Baum steckt, haben unsere Fenster Wurzeln. Familienwurzeln. Unsere Wurzeln. Meine Wurzeln. Die Wurzeln meiner Familie Glock. Auch wenn ich meinen Familiennamen Glock vor 30 Jahren in Höfer getauscht habe, ändert das nichts an meinen Wurzeln. Bin ich doch in unserer kleinen Tischlerei, welche sich damals noch im Erdgeschoss unseres Wohnhauses befand, aufgewachsen. Familie + Betrieb = Familienbetrieb. Aus dem kleinen Betrieb, dem zarten Pflänzchen, welches 1929 zu wachsen begann, ist ein 89 Jahre alter Baum geworden. Ein Baum, welcher schon eine stattliche Größe erreicht und viel erlebt hat. Welcher Sonne mit seinen Blättern eingesogen hat aber auch Flauten überstand. Und Stürme, die ganz schön das Blätterwerk durcheinandergewirbelt haben, aber die Wurzeln hielten. Bis heute. Zum Glück! Es ist schon ein wunderbares Gefühl, eine Firma zu führen, die mein Uropa 1929 gegründet hat. Und zu sehen, was daraus geworden ist, aus unserem Familienbetrieb. Mein Vater Fritz Glock hat immer zu mir gesagt, gib den Dingen Zeit. Wie Recht er damit hatte! Zeit für`s Wachsen und Gedeihen. Das ist mit Menschen so und ebenso bei Firmen. Es braucht Liebe, Leidenschaft; Durchhaltevermögen und Geduld.

Der Mensch steht im Mittelpunkt all unserer Handlungen. Das ist uns sehr wichtig. Über die Jahre haben wir uns einen Kundenstamm aufgebaut der mich stolz macht und stetig weiter wächst. Kein Außendienst in all den Jahren, unsere Kunden kommen meist über Empfehlung, wofür wir uns ganz herzlich bedanken. Ich kenne viele Kunden persönlich und freue mich, wenn ich angerufen werde, ein Feedback erhalte, eine Mail oder ein Fax herein schneit oder der Eine oder die Andere plötzlich vorm Schreibtisch steht, mit einem neuen Projekt. Aus manchen Kontakten sind Freundschaften entstanden.

Über die Jahre hat sich FritzGlock zum Holz/Alu- Fensterspezialisten entwickelt. Unsere Fenster sind geplant bis ins Detail und mit Leidenschaft gebaut. Es ist toll zu erfahren, welche Fenster- Ideen und Sonderkonstruktionen uns zugetraut werden, welche wir gemeinsam entwickeln und dann auch bauen. Fast 60 Fensterprojekte laufen momentan parallel. Damit alles wie am Schnürchen klappt ist Teamarbeit gefragt. Von der Angebotserstellung, über die Planung, Projektleitung, Herstellung bis hin zum Einbau. Unsere Fensterprojekte befinden sich in Brandenburg, Groß- Glienicke, Kleinmachnow, Frankfurt am Main, Hersbruck, München, Bad Köstritz, Gera und so weiter. Und bald auch in Oslo. Später mehr.

Ein Projekt möchte ich kurz vorstellen, welches dafür steht, was im Fensterbau bei uns so geht. Ein interessantes, größeres Projekt liegt im Villenpark Groß- Glienicke. Bei unserem Betriebsausflug im Mai hatte unser Team dort gemeinsam einen Zwischenstopp eingelegt, weil Uwe Glock, mein Chausin und der Projektleiter dieses Hauses, noch ein paar Maße nehmen musste. Da wurde nicht schlecht gestaunt, als sechs Autos vor fuhren. 😉 Wir kennen somit den Bauplatz, direkt am Wald. Nun Die Daten, wir bauen Holz/Alufenster in Eiche. Außen bekommt das Alu eine Veredelung mit einem Feinstrukturlack in Glitzoptik. Ein Sonderfarbton. Die Eiche innen wird geölt, das sieht nicht nur toll aus, es fühlt sich auch gut an! Außer Fenstern? Pfosten- Riegel- Fassaden mit einer integrierten rahmenlosen Glasecke. In die Fassade integrieren wir Hebe- Schiebetüren. Die Fensteroliven lassen wir flächenbündig im Holz verschwinden. Edel. Es gibt außerdem im Obergeschoss des Hauses integrierte Absturzsicherungen und die Beschattung ist an allen Fensterelementen natürlich auch dabei. Und sonst? Jedes Fenster ist verkabelt und bekommt einen Anschluss an die Alarmanlage. Huschi, Nick und Steffen haben diese Woche begonnen die Fenster einzubauen. Mirko und Dirk, welche gut ausgeruht am Montag aus ihrem wohl verdienten Urlaub zurück kommen, machen nächste Woche dort weiter.

Wie Ihr seht, uns wird`s nicht langweilig. Hier noch ein paar Schnappschüsse von mir aus der Werkstatt, von Baustellen, aus der Natur. Bunt gemischt. Ich mache dann jetzt auch mal wieder weiter und wende mich wieder dem Zahlenwerk zu. Also bis demnächst!

Es grüßt euch herzlichst, eure Katrin.

Reizüberflutung? Oder lieber im Flow?

Reizüberflutung? Oder lieber im Flow?

Man merkt, das wir im Wonnemonat Mai angekommen sind. Die Natur bahnt sich mit voller Wucht kunterbunt seinen Weg und hier, bei FritzGlock, sieht es ähnlich aus. Anfragen und Aufträge brechen herein. Frühlingserwachen pur! Ich wollte schon eher etwas im Blog schreiben, allerdings wusste ich vor lauter Dingen, welche mir im Kopf herum schwirrten und ich schreiben wollte, nicht, was ich zuerst berichten soll. Reizüberflutung! Außerdem war diese Woche EXEL mein größter Freund. Tabellen hatten mich in Beschlag genommen und Dinge, die unbedingt fertig werden mussten.

Wisst ihr eigentlich was meine größte Angst ist? Meine Urangst? Also diese Angst, die hinter “ …ich oder meine Familie könnte krank werden.“ kommt? Das plötzlich keiner mehr Fenster bei uns kauft! Mhhh. Wenn ich das gegenüber Freunden oder guten Kunden und Geschäftspartnern äußere, dann verdrehen die genervt die Augen. Dann höre ich unter Kopfschütteln „Wieso das denn?“ Gut, können sie ja, ist ja auch nicht ihre Firma, ihre Verantwortung. Diese Angst liegt natürlich darin begründet, das man Verantwortung hat. Verantwortung für die Familie, seine Mitarbeiter und für sich selbst.Angst etwas falsch zu machen, etwas zu übersehen. Ich meine, so ein Familienbetrieb ist schon etwas Besonderes, den es zu beschützen gilt! Also kämpfe ich gegen diese Angst schon immer mit Aktionismus an, es funktioniert! Meistens. So eine gesunde Angst im Nacken, von der man sich aber nicht bestimmen lassen darf, ist gar nicht mal so schlecht! Da entstehen die besten Ideen.

Es ist kein Geheimnis, das wir im Büro noch Jemanden suchen. Jemanden, der technisch versiert ist, sich mit Fenstern, Bauanschlüssen, etc. auskennt. Sollte so Jemand irgendwann noch daher kommen und Lust haben, in unser Team einzusteigen, dann wäre das toll! Wenn nicht, haben wir uns hier bei FritzGlock bereits darauf eingestellt, haben umstrukturiert. Und es funktioniert! Fast. Denn jeder macht nun noch ein bisschen mehr, aber es geht! Und Jeder macht das, was er gut kann. Und so habe ich auch noch eine neue Aufgabe. 😉 Unsere Kunden werden mich immer öfter hören. Und sehen? Unser KLAES- Programm ist mein neuer Freund, wir kommen uns gerade näher. 😉

Also, einen lieben Dank an unsere Kunden, für eure Anfragen und Aufträge. Wir werden diese mit Leidenschaft und Herzblut erfüllen. Lieben Dank für eure Treue zu unserem Familienbetrieb, die vielen Empfehlungen, die ausgesprochen werden. Rechnungen, die pünktlich bezahlt werden. Das angenehme Miteinander! Ein Miteinander, wo Respekt, Freundlichkeit und Achtung eine große Rolle spielen. Es ist viel los und es macht Spaß im Team, sich der Herausforderung zu stellen. Das Wort Stress habe ich noch nie benutzt. Ich nenne es Flow. Getragen werden. Denn es kommt ganz entscheidend darauf an, ob man all das gern macht oder es als Belastung sieht. Dann würde es wohl Stress sein? Interessante Aufträge aus München, Berlin, Dresden, Leipzig, Weimar und wie schön, immer mehr wieder direkt aus der Region, ganz aus unserer Nähe gehen ein. Danke! Über die einzelnen Projekte, die wirklich interessant sind, werde ich auch bald berichten. Unser Portfolio erweitert sich, warum auch nicht!

Nun verabschiede ich mich mit ein paar Momentaufnahmen von dieser Woche und wünsche euch schöne Pfingsten! Herzlichst, Eure Katrin

Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber dafür wurde es nicht gebaut…

Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber dafür wurde es nicht gebaut…

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Dieser Spruch von Aristoteles birgt so viel Wahrheit. Deswegen vergleiche ich unsere Firma auch gern mit einem Segelschiff. Was gibt es Schöneres, als mit aufgeblähten Segeln, voller Wind, auf dem Meer des Lebens dahin zu schippern. Voller Ideen und Tatendrang. Die Sonne scheint, wie schön! Man kann sich zurücklehnen und genießen. Ein Wunschdenken. Zurücklehnen? Mit nichten. Auch wenn man gut unterwegs ist, sollte man das nicht tun, sich zurücklehnen. Nie! Das nächste Abenteuer wartet meistens schon. Manchmal herrscht Flaute und dann wieder Sturm. Beides ist nicht gut! Wenn etwa ein Gewitter aufzieht. Blitze und Stürme plötzlich hereinbrechen. Manchmal deuten sich solche Kapriolen auch schön länger an, wenn etwa dunkle Wolken aufziehen. Dann muss man aufpassen, das Schiff auf Kurs zu halten, Segel einholen, abwarten, schauen, das von der Mannschaft jeder an seinem richtigen Platz steht. Der Angst die Stirn bieten, denn die ist ein denkbar schlechter Begleiter. Mut beweisen. Gründe für Turbulenzen gibt es viele. Manchmal hat man eben die falschen Segel gesetzt, kann passieren, selber schuld. Und manchmal durchkreuzen unvorhergesehene Vorkommnisse alle Pläne. Es treten Ereignisse ein, mit denen man nicht gerechnet hat, man sich drauf einstellen und entscheiden muss. Blitzschnell. Gar nicht so einfach, immer alles im Blick zu haben. Ein anderes mal hat man gerade so viel Wind, das man gerade so vorankommt, auch wenn man es sich schneller wünschen würde. Ausdauer ist gefragt und eine positive Haltung. Aber die allein reicht eben auch nicht aus. Dann muss man die Flaute dazu nutzen, um nachzudenken, da hilft es auch gar nichts den Kopf und Mut zu verlieren. Ganz im Gegenteil. Ruhe ist gefragt. Besonnenheit. Dann ist es Zeit, mal wieder die Sichtweise auf`s Schiff zu überprüfen. In aller Ruhe an Land gehen, runter vom Schiff und vom Land aus sein Schiff und die Mannschaft betrachten. Mit dem Fernglas am besten oder durch`s Kaleidopskop?! Ja, bei schönem Wetter kann jeder! Aber so ein Segelschiff ist erst voll manövrierfähig, wenn man die passende Mannschaft hat. Eine Mannschaft, die ihr Handwerk an Bord versteht und gut miteinander harmoniert, sich versteht und unterstützt. Und mit dem Kapitän durch dick und dünn geht. Mal geht jemand von Bord, mal kommt jemand dazu. Insgesamt muss es passen. Ach ja, da wäre ja auch noch der Kapitän. Trifft er die richtigen Entscheidungen? Hat er alles im Griff? Tja, so eine Firma zu führen ist schon eine echte Herausforderung, immer wieder auf`s Neue. Auf fast 90 Jahren kann man sich nie ausruhen, ganz im Gegenteil. Ich habe schon große, stattliche Schiffe gesehen, die auf der Strecke geblieben sind. Da kommt man ins grübeln. Denn so etwas möchte man nicht erleben. Wir haben unseren Kurs bei FritzGlock und unsere eigene Art, wie wir unser Schiff manövrieren. Das ist sicherlich nicht perfekt aber eben unsere Art. Als Kapitän hat man die Verantwortung, die immer wieder einmal ziemlich drückt. Schließlich will die ganze Crew und Mannschaft sein Auskommen haben. Da nagen schon hin und wieder die Selbstzweifel. Bin ich als Kapitän gut genug. Muss ich Dinge verändern? Was kann ich selbst gut, richtig gut oder was gebe ich lieber jemand Anderem ab, der es besser kann? Ich denke, so lange man sich selbst immer wieder hinterfragt und nicht nur seine eigene Meinung als gesetzt sieht, stehen die Dinge ganz gut! Ein Dank an dieser Stelle an alle, die uns auf unserer Fahrt, hier bei FritzGlock, die ganzen Jahre begleiten, Fahrt mit uns aufgenommen haben. 🙂  Unser Team, Kunden, Geschäftspartner! Für heute segeln wir ganz entspannt in den Sonnenuntergang und ins Wochenende hinein, die Crew ist im Urlaub und wir machen nun auch die Schotten dicht. Schönes Wochenende! Ein paar Fotos von dieser Woche von mir, wild durcheinander! Aus der Kombüse, an Bord und vom Land. Wir machen Brückentag, damit wir nächste Woche mit voller Kraft wieder „in See“ stechen können, mit einer zweiten Schicht in der Werkstatt. AHOI!  Eure Katrin

Denn so ist das Leben.

Denn so ist das Leben.

FritzGlock ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift  „BM Bau- Möbelschreiner“ mit einem Beitrag drin. Ich hatte mich gefreut, als mich der Redakteur anrief und mich fragte, ob ich zu einem Interview bereit stehe. Warum nicht?! Drei Seiten sind es geworden, wie schön. Es ging natürlich mal wieder um Geschichten und Episoden, die das Leben so schreibt. Und es ging um unsere „Fenstergeschichten“. Mein Büchlein gibt es jetzt bereits seit zwei Jahren, in zweiter Auflage. Und da ich des Öfteren gefragt werde, ob es eine Fortsetzung geben wird, hier die Antwort, ja! Später. Die Geschichten sind im Kopf. Es werden wohl Kurzgeschichten werden. Geschichten, die wieder einmal das Leben geschrieben hat. Geschichten mit Kunden. Mit einem Augenzwinkern betrachtet. Sie handeln von Freude, Spaß, aber auch Enttäuschungen und Ängsten. Mal sehen.

Aber zuerst wird es ein anderes Büchlein geben. Dieses Buch liegt als Entwurf, fertig lektoriert bis auf`s Schlusskapitel, in meiner Schublade. Und wartet darauf fertig gestellt zu werden. Es wird den Titel >Vier bis acht Wochen< tragen und handelt vom Abschied von meiner Mutter und Seniorchefin Monika Glock, welche im Sommer 2016, von jetzt auf gleich, innerhalb von acht Wochen, plötzlich aus dem Leben und von meiner Seite gerissen wurde. Es handelt von den verrückten Dingen, welche wir nach ihrer blöden Diagnose, gemeinsam erlebt und unternommen haben und wie wir mit dieser Situation umgegangen sind. Und davon, wie es sich anfühlt, Stück für Stück einen lieben Menschen zu verlieren. Die eigene Mutter. Es handelt von schönen Momenten, lustigen Dingen, Rückblicken, Auseinandersetzungen, Vertrauen, Freuden und ganz viel Gefühlen. Veröffentlichen wollte ich es ursprünglich nicht, ist es doch sehr persönlich. Meine Lektorin und selbst Autorin rät mir dazu. „Es wäre zu schade, eine wirklich besondere Geschichte…“, so Karen- Susan Fessel.

Bis dahin hört oder lest ihr von mir an dieser Stelle oder auch bei Instagram. Oder auf unserer HOUZZ- Seite. Oder bei Twitter.

Herzlichst, eure Katrin.

 

Duftender Flieder, statt roter Plastiknelken.

Duftender Flieder, statt roter Plastiknelken.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich habe beim Datum des 1. Mai ganz spezielle Bilder im Kopf. Und diese haben etwas mit meiner Kindheit zu tun. In der DDR, in der ich aufgewachsen bin, hieß der 1. Mai aber nicht „Tag der Arbeit“, sondern „Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus“. Die Teilnahme an den Demonstrationen bedeutete für Betriebe und Schulen im Allgemeinen eine Pflichtveranstaltung. Es war uns frei gestellt, aber die Konsequenzen waren da! Das war auch in meiner Schule in Kraftsdorf nicht anders. Ausgestattet mit Fähnchen, Wimpeln und roten Mainelken, welche wir uns ans weiße Pionierhemd knoteten, marschierten wir Kinder , fröhlich Fähnchen schwenkend, durchs Dorf. Der werktätigen, demonstrierenden Bevölkerung hinterher. Ich hatte dazu immer noch einen Holzstab, natürlich aus unserer Tischlerei, an dem etwas Birke gebunden war, so sah das Fähnchen doch gleich ein bisschen peppiger aus. Die alljährlichen Demonstration zum „Internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen“ war aus Sicht der SED die wichtigste Gelegenheit des Volkes, sich bei den führenden Genossen auf den Tribünen in den Städten und Gemeinden zu bedanken. Und damit auch jeder wusste, wie man sich korrekt zu seinem sozialistischen Vaterland bekannte, druckten Ende März die SED-Zeitungen die offiziellen Losungen ab. Diese wurden auf Transparente übertragen, die aber keiner tragen wollte. Meine Eltern marschierten nicht mit, es gab  keinen Grund. Sie waren ja selbständig. Und Selbständige waren ein Dorn im Auge des Stattes, ganz konnte man jedoch nicht auf sie verzichten. Also, solche benannten Losungen lauteten etwa “ …hohe Leistungen zum Wohle des Volkes und für den Frieden – Alles für die Verwirklichung der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED – Vorwärts zum 40. Jahrestag der DDR!“ oder etwa „…Frauen und Mädchen! Alle Kraft für die Stärkung unseres sozialistischen Vaterlandes, für das Glück unserer Kinder!“ Blablabla. Zu meinen ultimativen Lieblingssprüchen gehörten die zwei nachfolgenden Sprüche, heraus gegeben von Erich Honecker.  „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“ und „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Nun gut, so war das eben. Ernsthafte Schäden hat niemand davon getragen, wenn man immer schön brav mitgemacht hat und seine Meinung möglichst nicht frei äußerte.

Nun wünsche ich Euch allen einen schönen Feiertag! Was letzte Woche so alles bei uns los war, kurz ein paar Fotos. Schnappschüsse. Und ganz kurz ein paar Infos. Ich hätte so viel schreiben können, naja… Zu mehr bin ich nicht gekommen. Ich mache es mal im Hashtag- Stile! 😉

#montagsmontagebesprechung #unserbaumwächst #blumenmeer #schappschuessewerkstatt #pascal_#guterlehrling #superergebnissebeimoberflächenlehrgang #umdekoriert #neuertisch # neuestuehle #coolefarben #brombeer #kiwi #schönenfeiertag ! 🙂

Herzlichst, eute Katrin.

Herzlichst, eure Katrin