Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen, die einen Vorgeschmack auf den Hochsommer erahnen ließen, hatte die Woche begonnen und mit einem stürmischen, nass- kalten Regenwetter endet sie. Gerade schüttet es wie aus Eimern, blitzt und donnert.

Und dazwischen?

Der Montag war krass. Zuerst standen, völlig überraschend, unsere bestellten Handwerker in der Ausstellung, einen Tag früher als geplant, um mit dem Presslufthammer weitere zwei Wände im Ausstellungsraum heraus zu pickern. Der Toilette geht`s nun auch noch an den Kragen. Naja, 20 Jahre steht unser Firmengebäude jetzt, da wird es Zeit, es unseren Ansprüchen und den unserer Kunden anzupassen. Wir wollen nun endlich fertig werden, deswegen helfen uns nun befreundete Handwerksunternehmen. Und wir? Hatten früh gar nicht genügend Zeit, alles vorm Schmutz zu schützen. Waren unvorbereitet. Schnell noch ein bisschen ab gedeckt, hier und da. Geholfen hatte es nicht wirklich. Unser gesamtes Bürogebäude, wirklich jede Fläche, war mit Staub überzogen. Den ganzen Tag höllischer Lärm. Nebenher wurde bei mir der neue Computer installiert, tolles Timing. Passwörter sind bei Neuinstallationen ja auch immer ein schönes Thema. Wir hatten vier Stunden viel Spass! 😉 Der Herr von der Computerfirma. Musste bestimmt Erschwerniszulage bei seinem Chef beantragen… Mtten in diesem Lärm und Dreck standen dann plötzlich völlig überraschend und unangemeldet liebe Kunden da, die ihren Auftrag in Sack und Tüten bringen wollten. Kurz vor Mittag. Aber an welchem Tisch? Ab in die Küche! Da war Ordnung, aber auch keine Ruhe. Dort koche ich Mittags immer für uns, meinen Sven und unseren Sohn und mich. Das ging dann eben auch nicht. Denn da saß nun unsere Kundschaft. Zwischen diesem ganzen Chaos wurde dann bemustert, diskutiert und gelacht. Ja, da muss man schon Spaß verstehen. Wir danken für`s Verständnis!

Bereits aber am nächsten Tag war abends alles wieder blitzsauber. Mandy war bereits ganz früh da, hat alles durchgesaugt und gewischt, da Rita, die es eigentlich macht, in der Werkstatt gebraucht wurde. Dankesehr!

Nächste Woche beginnen wir in der Nähe von Frankfurt am Main mit dem Einbau der Fenster für eine Grundschule. Holzfenster, Rundbogen, mit Sprossen. Alle Fenster haben wir vor produziert, sie standen auf dem Hof, gut verpackt, Nun müssen sie innerhalb von zwei Wochen eingebaut sein. Alte Fenster raus, neue Fenster rein. Mit fünf Monteuren sind wir vor Ort. Also dann, kann`s losgehen! Ein Sattelschlepper hat heute alles abgeholt, damit unsere Fenster Montag früh auf der Baustelle stehen.

Zwischen Brandenburger Seen und dem Bodensee waren unsere lieben Monteure diese Woche unterwegs, wir sind immer froh, wenn alles geklappt hat! Es ist ja meist immer sehr aufwändig, bis die Montage beginnen kann, vieles muss organisiert sein. Da ist unsere Antje ein wahres Naturtalent im Organisieren, ein Transport hier, ein Kran dort, schauen, ob es eine Straßensperrung zu beantragen gibt.

Unsere Aufträge sind bunt gemischt. Was sich heraus kristallisiert, das wir mit immer anspruchsvolleren Projekten betraut werden. Holz/Alufenster in Eiche, meist mit einer gebürsteten Oberfläche, welche geölt wird, ist der Renner. Aber auch Fenster in Ahorn bauen wir gerade eben. Ein Schwimmbad in Berlin bekommt eine aufwändige Dachverglasung und ein weiteres Schwimmbad, in den Jenaer Bergen, mit Ausblick, bekommt Verglasungen und Schiebetüren mit schaltbarem Glas. Auf Knopfdruck wird das Glas satiniert, milchig, so das kein Fremder einen Blick ins Innere erhaschen kann. So spart man sich die Beschattung. Sicherheit spielt bei unseren Kunden eine wichtige Rolle, viele Fenster werden deswegen „verkabelt“, um später an die Alarmanlage angeschlossen zu werden.

Fazit. Langweilig wird`s nie! Deswegen ist es gut, Platz für Unvorhergesehenes zu lassen.

Also, liebe Kunden, Dankeschön für Eure Aufträge und das Vertrauen, welches Ihr uns entgegenbringt. Es freut uns auch, das so viele Leute aus unserer Thüringer Region zu uns kommen. Auch hier sind unsere Schiebetüren der Renner. Ist es ja auch toll, seinen Wohnraum zu erweitern, um nach draußen treten zu können, in die Natur.

Und Danke für`s Verständnis, das es bei manchen Dingen etwas länger dauert, wir können uns leider nicht zerteilen, auch wenn wir das gern tun würden. Aber das wisst ihr ja!

Nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! Eure Katrin

 

 

 

 

 

 

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