50 Jahre

50 Jahre

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1966 hatte mein Vater, Fritz Glock, die Tischlerei seines Vaters, also meines Großvaters Friedrich Glock übernommen. Zur gleichen Zeit kündigte meine Mutter damals ihren Job als Verkäuferin, um fortan meinem Vater in der Werkstatt zu helfen. Seit diesem Zeitpunkt hat sie neben ihrer Arbeit jeden Mittag gekocht. Ja, jeden Mittag. 50 Jahre. Außer im Urlaub. Naja, beim campen an der Ostsee auch! 🙂 Bis letztes Jahr im Mai hatten wir dieses Glück.! Da trat sie mit ihrer Bitte an mich heran, das ich dies doch ab nun fortführen möge. Für meinen Sven, Fritz und mich selbst mittags zu kochen. Zuerst dachte ich, geht nicht. Aber wie das so ist mit der Sache die man gern macht? Ich mach`s. Und nicht weil ich muss, sondern weil ich es tatsächlich gern mache. Das kochen. Schon immer eigentlich. Und schließlich habe ich mich an ein Essen, welches bei uns Punkt 12 Uhr mittags auf den Tisch kommt, von Hand gemacht, gewöhnt. Ich kenne es auch nicht anders. 🙂 Und nun stehe ich an ihrer Stelle und koche für meine Familie. Also, hier kommt der Wochenrückblick aus unserer Küche.

Montags gab es Senfsoße mit Ei. Ich hatte jedoch viel zu viele Kartoffeln gekocht, so das etliche übrig waren und erst einmal in den Kühlschrank wanderten. Dienstags war der Plan Pilzpfanne mit Reis zu machen. Während der Reis so vor sich hin köchelte fielen mir die Kartoffeln wieder ein, die ja auch noch “ weg mussten“. Also wanderten sie statt des Reis zu den Pilzen in die Pfanne. Mit Sahne, Zitrone, Petersilie und Parmesan eine runde Mischung. Der Reis war erst einmal übrig. Mittwoch hat Mandy für uns alle gekocht, sie hatte ja geheiratet. Und gab deswegen einen aus, hurra! Klopse mit Feta, Rostbrätelpfanne, Kartoffelsalat und Spieße standen auf dem Plan. Das war aber so viel, das wir alle gleich am Donnerstag nochmals davon satt werden konnten. Tauschgeschäft. Gurkensalat und Kartoffelbrei steuerte ich bei, dafür ergatterten wir noch ein bisschen Fleisch. Heute wanderte der Kürbis, der kürzlich bei unserem gemeinsamen Frühstück als Tischdeko herhalten musste in den Topf, zusammen mit Äpfeln, Zwiebeln, Kartoffeln, Chili, Curry und Limette. 🙂 Woche um. Schönes Wochenende!

Tausend Dinge

Tausend Dinge

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Täglich treffen wir viele Entscheidungen, einfach so zwischendurch. Manchmal sind sie klitzeklein und manchmal etwas größer. Die Entscheidungen, die einem abverlangt werden. Manchmal trifft man sie aus dem Bauch heraus und ein anderes mal überlegt man zu viel. Das geht doch früh schon los! Mit ganz wichtigen Entscheidungen. Was ziehe ich an? 
Ja, das ist im Privatem nicht anders als in einer Firma. Welche Farbe kommt an welche Wand? Welche Motive kommen auf die neuen Bilder? Neues Logo ja oder nein. Und wenn ja, welches? Eher in der helleren oder doch lieber in der dunkleren Variante? Wer fährt auf welche Baustelle? Wie beschriften wir die Auto? Was wird mit unserem neuen Firmenschild? Und da sind wir schon beim Thema. Neues Signet, neues Schild. Hier seht ihr das Ergebnis. Einfach entschieden. Einfach? Wohl eher nicht! Ja, die neueste Entscheidung ist 2,50 Meter hoch und 1,30 cm breit. Tausend Fragen, wegen einem Schild! Was soll drauf stehen? Was machen wir mit dem blauen Ständer? Der passt nun farblich auch nicht mehr dazu? Streichen! Hell oder dunkel? Anthrazit, broncefarben oder hell…Nerv!
Das Schild breiter oder schmaler? Schrift für quer oder für hoch?
Die Streben weg lassen oder dürfen sie bleiben? Ja, nerv! Fest stand, der Ständer bleibt, nur das Schild soll neu werden. Alles eine Frage der Kosten. So wie es jetzt ist, so ist es nun. Fertig, aus! Minimalprinzip! Wusstet ihr eigentlich, das, je mehr Leute ihr um Rat fragt, ihr völlig unterschiedliche Meinungen bekommt? Ein Phänomen! Wir haben es dennoch hinbekommen. Unser neues Schild steht nun endlich da. Nun sind wir an unserem Firmensitz nicht mehr in Inkognito. Also, macht euch nicht zu viele Gedanken darüber, warum das Schild jetzt so ist und nicht anders. Dieser Part gehört bereits uns! 

Morgenstimmung

Morgenstimmung

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Wenn ich morgens zur Arbeit fahre habe ich einige Möglichkeiten welchen Weg ich nehme. Heute bin ich Landstraße gefahren, wollte nicht über die Autobahn düsen, es nimmt sich von der Zeit auch nicht viel. Heute morgen war ein wahrhaft traumhafter Morgen, ein Bilderbuch- Herbstmorgen. Sonne, Nebel, blauer Himmel, Morgentau. Ich wünsche euch einen schönen Tag!

 

Getraut!

Getraut!

Wer aus unserem Team ist 35 Jahre jung, weiblich, stammt aus den tiefsten Tiefen des Thüringer Waldes, aus Tambach- Dietharz und ist immer gut drauf? Wen hat die Liebe bereits vor einigen Jahren ins kleine thüringische Dörfchen Kraftsdorf verschlagen und da dies ein Dauerzustand zu sein scheint, was auch den kleinen gemeinsamen Sohn Eric freut, sich nach 15 Jahren doch noch getraut ihren Traumprinzen Andreas zu heiraten? Mandy! Mandy heißt jetzt Menzel und nicht mehr Hebestreit. Wir finden und alberten vorhin am Tisch herum, das Mandy Menzel irgend etwas von einem Künstlernamen hat? Aber garantiert nicht wegen Achim Menzel! … 😉
Mandy ist seit fast zwei Jahren bei FritzGlock, hat ein abgeschlossenes Betriebwirtschaftsstudium und nimmt so ziemlich jedes Gespräch an, welches in unserer Telefonzentrale eingeht. Wie schön! Sie organisiert Termine, schickt Mitarbeiter auf Baustellen und „heizt“, wenn es die Gelegenheit ergibt oder vielmehr die betrieblichen Belange es erfordern freudig mit dem Sprinter durch die Gegend. „Ja, der LKW- Führerschein, das wäre schon etwas.“ hatte sie mir kürzlich mit leuchtenden Augen verraten.
Und heute hat sie für uns gekocht. Wegen der Hochzeit natürlich, deswegen mit Liebe! Und das schmeckt man! Gefüllte Buletten mit Feta, Rostbrätel und Kartoffelsalat. Und Käsespiesse, mit denen man am Tisch so schön herumspielen kann. 😉 Kurzerhand wurde ein Werkstattwagen zum Servierwagen umfunktioniert.
Wir sagen Danke und wünschen nochmals ganz viel Glück!
Dein FG- Team

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Bewahrenswert.

Bewahrenswert.

Gestern war bei uns „Tag der offenen Tür“. Warum? Na, weil den ganzen Tag die Tür offenstand. 😊 Ja, unsere Haustür aus Holz in unserem Firmengebäude war in die Jahre gekommen. Die Farbe war verblasst und zahlreiche Besucher, Mitarbeiter, Paketdienste, Freunde, welche in den letzten 20 Jahren durch diese Tür ein und ausgegangen sind, haben ihre Spuren hinterlassen. Was nun? Es stellte sich die Frage bauen wir eine neue, modernere Tür oder überarbeiten wir die „Alte“? Einen Plan, wie die Neue aussehen sollte gab es schon. Es lagen sogar schon die technische Zeichnung dafür vor. Doch dann haben wir uns kurzerhand entschieden, unserer bestehenden Tür zu neuem Glanz zu verhelfen. Mit dem Bauch entschieden. Und dem Herzen. Irgendwie haben wir sie lieb gewonnen, ja lieb gewonnen, unsere Tür! Fügt sie sich doch so gut in den Baustil unseres gesamten Gebäudes ein. Zum Glück ist sie aus Holz und hält Einiges aus. Schleifen, Ausbessern, neue Farbe. Nun strahlt sie wieder in ihrem fröhlichen Orange jeden an der auf sie zugeht. Kommt vorbei und überzeugt euch! Danke Marco und Jörg, ihr habt sie echt wieder gut auf Vordermann gebracht, da sind wir uns hier alle einig. Und irgendwie gehört sie ja zu uns, unsere Tür. Sie würde so Vieles erzählen, wenn sie könnte. Dinge, die in den letzte 20 Jahren in unserem Haus so passiert sind. Und außerdem hat diese Tür der Chef höchst persönlich gebaut, vor 20 Jahren, damals noch in unserer alten Tischlerei in Kraftsdorf. 1997. Er hat`s mir gestern verraten, am Frühstückstisch. 🙂
„Wer alles bewahrt, wird leicht zum “Messie”. Wer alles wegwirft, geschichtlos.“ Karl- Heinz Heidtmann

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